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Landesweite Kastrationsaltion ab 17.10.20

Ab dem 17.10 läuft wieder eine "Landesweite Kastrationsaktion für Streunerkatzen".

Wenn ihr Hilfe beim Einfangen von wilden oder streunenden Katzen braucht, meldet euch bitte bald bei uns: 04661-6571 oder 04663-7242

Auch für weitere Infos zu dieser Aktion dürft ihr gerne anrufen.

 

 

Suse - ein trauriges Schicksal

Hallo, hier spricht Suse!
Ich bin die mit den kranken Augen. Anfangs hielt man mich für eine Wildkatze. Aber mal ehrlich - was würdet ihr denn machen? Da liege ich völlig erschöpft auf der Strasse und dann kommt da so ein Brumm-Ding, ich werde eingepackt und in dem Brumm-Ding durch die Gegend gefahren. Ich werde dann in so einem ganz hellen Raum ausgepackt und von allen Seiten angegrabbelt und besonders meine Augen haben die angeguckt - aua! Also ich habe vorsichtshalber mal gefaucht!
Jetzt bin ich hier zur Pflege. Ich habe mich schnell eingewöhnt und weil ich so lieb bin, ist das mit den Augentropfen auch kein Problem.
Ob ich mit meinen Augen jemals richtig gucken kann, ist noch die grosse Frage. Die haben mir hier aber versichert, dass sie mir auch ein behindertengerechtes Zuhause suchen würden: so mit eingezäunter Terrasse oder vernetztem Balkon. Das ist allerdings noch lange nicht so weit. Erstmal geht es noch eine Zeitlang weiter mit Augentropfen.
Ich halte euch auf dem Laufenden
Eure Schmuse-Suse

Katzenfindlinge ohne Ende

Im Moment kommt fast täglich ein Fundkatzenkind!

Mal haben sie "nur" Flöhe, mal sind sie ernsthaft krank - alles Ergebnisse von Unvernunft und Sorglosigkeit. Denn eine rechtzeitige Kastration hätte diese Kitten und auch dieses Leid verhindert.

23 Katzen kastriert!

Wir haben es geschafft!
In den letzten 3 Tagen wurden 21 Katzen gefangen und kastriert.
Das klappte nur so schnell, weil unser Haus- und Hofhandwerker Sönke eine Pferdebox zum ausbruchsicheren "Kastraten-Knast", einschliesslich Schleuse, umgebaut hat.
Dort zogen Montag mittag die ersten kastrierten Tiere ein. Die Box war reichlich bestückt mit halboffenen Pappkartons, in denen die Katzen sich verstecken konnten.
Nachdem heute (Mittwoch) die letzte Katze eingefangen war, durften die Knastbrüder- und schwestern alle wieder ausziehen.
Ohne diesen "Knast" hätten wir wesentlich länger gebraucht und oftmals Katzen doppelt in den Fallen gehabt.
In der nächsten Zeit werden wir immer mal wieder vorbeigucken, falls noch Kitten auftauchen sollten.
2 Katzen hatten wir schon im Vorwege einfangen und auf eine andere Stelle als Mäusefänger vermitteln können. 5 Kitten waren bereits vor 2 Wochen ins Tierheim Sylt umgezogen. 23 erwachsene plus 5 kleine Katzen - keine ungewöhnliche Anzahl im ländlichen Bereich. Kastration ist das einzige Mittel gegen Katzenüberpopulation!
Fallen aufstellen, Fallen kontrollieren, zum Tierarzt hin, vom Tierarzt zurück, später die Tiere wieder aus der Falle lassen, Fallen neu aufstellen... eine Menge Fahrerei. Ermöglicht haben das eine Handvoll flexibler Frauen: Nadine, Karen, Frauke und Gesche.
Und die Schnippelei haben sich 3 Tierärzte geteilt: Fr. Hedde, Fr. Rietz und Fr. Fehr.

Futterspenden

Im Moment erreichen uns immer wieder Futterspenden für unsere Katzenkinder - immer sehr willkommen.

Vielen Dank an die oft unbekannten Spender!

10 Jahre Kastrationsaktion für Geringverdiener

Artikel vom 21.02.20 im Nordfriesland Tageblatt

Goldstücke

Kleine Katzen lassen einen schnell sbwach werden und -  schwups - hat man ein oder auch zwei solcher Goldstücke zu Hause. Futter und Streu, Näpfe, Kratzbaum zählen zu den ersten Ausgaben. Und dann kommt ja auch noch der Tierarzt. Viele machen sich nicht bewusst, was da alles zusammen kommt. Deshalb hier einmal ein paar Preise:
Flohmittel 5-8 €, Wurmmittel 6-10€, jede Impfung 30€ ( zu Anfang muss 2mal geimpft werden!), die Kastration kostet bei Katzen bis zu 100€, bei Katern bis zu 70€, ein Chip kostet 30-45€. Das heisst also im ersten Lebensjahr fallen allein an Tierarztkosten leicht 250€ an. Jeder sollte sich genau überlegen, ob soviel Geld im Portemonnaie "über" ist. Passiert dann noch ein Unfall oder die Katze hat einen Infekt kommen schnell nochmal 100€ dazu.

Das Geld sollte man als verantwortungsvoller Tierhalter einplanen. Oder aber man schafft sich erst ein Haustier an, wenn die Finanzierung gesichert ist. Keineswegs sollte man sich auf evtl. stattfindende Kastrationsaktionen verlassen. Denn die sind immer durch Spenden finanziert, die mal mehr, mal minder spärlich fliessen.