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Fundkater aus Deezbüll

Das ist "Quax", der mit gebrochenem Bein gefunden wurde und nun bei uns gesund gepflegt wird.

Er ist ca. 6 Monate alt, nicht kastriert, nicht gechipt.

Gustav im Glück

Das ist Gustav!
Gustav ist ein Dorfstreuner aus Humptrup. Aber Gustav hat Glück, denn er hat eine Kümmerin, die ihm Futter spendiert und auch eine kleine Hütte in den Garten gestellt hat, die Gustav bei Regen nutzen kann.
Gestern ist Gustav zum Notfall geworden: ein Bein war dick, der Schwanz war kaputt, wahrscheinlich eine Kollision mit einem Auto.
Wir haben der Kümmerin eine grosse Box geliehen und sie hat Gustav zum Tierarzt gebracht. Dort musste ihm der Schwanz amputiert werden und wo er schon mal in Narkose war, wurde er auch gleich kastriert. Schmerzmittel, Antibiotikum - Gustav bekommt jetzt alles, was er so braucht.
Normalerweise würden wir einen Streuner am abend nach der Kastration wieder in sein Revier entlassen. Aber Gustav soll sich noch ein paar Tage erholen. Also hat seine Kümmerin einen grossen aufklappbaren Käfig von uns bekommen und kann ihn darin ein paar Tage betreuen. Ihre Stimme und die Umgebung kennt er - das ist der geringstmögliche Stress für ihn.

Goldstücke

Kleine Katzen lassen einen schnell sbwach werden und -  schwups - hat man ein oder auch zwei solcher Goldstücke zu Hause. Futter und Streu, Näpfe, Kratzbaum zählen zu den ersten Ausgaben. Und dann kommt ja auch noch der Tierarzt. Viele machen sich nicht bewusst, was da alles zusammen kommt. Deshalb hier einmal ein paar Preise:
Flohmittel 5-8 €, Wurmmittel 6-10€, jede Impfung 30€ ( zu Anfang muss 2mal geimpft werden!), die Kastration kostet bei Katzen bis zu 100€, bei Katern bis zu 70€, ein Chip kostet 30-45€. Das heisst also im ersten Lebensjahr fallen allein an Tierarztkosten leicht 250€ an. Jeder sollte sich genau überlegen, ob soviel Geld im Portemonnaie "über" ist. Passiert dann noch ein Unfall oder die Katze hat einen Infekt kommen schnell nochmal 100€ dazu.

Das Geld sollte man als verantwortungsvoller Tierhalter einplanen. Oder aber man schafft sich erst ein Haustier an, wenn die Finanzierung gesichert ist. Keineswegs sollte man sich auf evtl. stattfindende Kastrationsaktionen verlassen. Denn die sind immer durch Spenden finanziert, die mal mehr, mal minder spärlich fliessen.