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23 Katzen kastriert!

Wir haben es geschafft!
In den letzten 3 Tagen wurden 21 Katzen gefangen und kastriert.
Das klappte nur so schnell, weil unser Haus- und Hofhandwerker Sönke eine Pferdebox zum ausbruchsicheren "Kastraten-Knast", einschliesslich Schleuse, umgebaut hat.
Dort zogen Montag mittag die ersten kastrierten Tiere ein. Die Box war reichlich bestückt mit halboffenen Pappkartons, in denen die Katzen sich verstecken konnten.
Nachdem heute (Mittwoch) die letzte Katze eingefangen war, durften die Knastbrüder- und schwestern alle wieder ausziehen.
Ohne diesen "Knast" hätten wir wesentlich länger gebraucht und oftmals Katzen doppelt in den Fallen gehabt.
In der nächsten Zeit werden wir immer mal wieder vorbeigucken, falls noch Kitten auftauchen sollten.
2 Katzen hatten wir schon im Vorwege einfangen und auf eine andere Stelle als Mäusefänger vermitteln können. 5 Kitten waren bereits vor 2 Wochen ins Tierheim Sylt umgezogen. 23 erwachsene plus 5 kleine Katzen - keine ungewöhnliche Anzahl im ländlichen Bereich. Kastration ist das einzige Mittel gegen Katzenüberpopulation!
Fallen aufstellen, Fallen kontrollieren, zum Tierarzt hin, vom Tierarzt zurück, später die Tiere wieder aus der Falle lassen, Fallen neu aufstellen... eine Menge Fahrerei. Ermöglicht haben das eine Handvoll flexibler Frauen: Nadine, Karen, Frauke und Gesche.
Und die Schnippelei haben sich 3 Tierärzte geteilt: Fr. Hedde, Fr. Rietz und Fr. Fehr.

Futterspenden

Im Moment erreichen uns immer wieder Futterspenden für unsere Katzenkinder - immer sehr willkommen.

Vielen Dank an die oft unbekannten Spender!

Osterspenden

Vielen Dank an euch, die ihr - trotz Krise - noch an unsere Schützlinge denkt. In den letzten Tagen kam einiges an Futter-, Streu- und Spielzeugspenden bei uns an.

Krise? Einige, die jetzt durch Homeoffice und Kurzarbeit genügend freie Zeit haben, haben sich den länger gehegten Wunsch erfüllt und haben sich bei uns eine Katze ausgesucht. Wenn dann irgendwann das Leben wieder normal läuft, ist man ein eingespieltes Team. So ist die Situation bei uns und wohl auch bei den umliegenden Vereinen so, dass wir kaum noch Katzen "im Angebot" haben. Sogar 5 unserer eher scheuen Katzen werden nach Ostern neue Reviere beziehen und die dortigen Mäuse das Fürchten lehren.
Andererseits werden uns auch z.Zt. keine Fundkatzen gemeldet. Sollten unsere Kastrationsbemühumgen sich auszahlen? Oder heisst es nach der Krise:"Das dicke Ende kommt zuletzt..."

10 Jahre Kastrationsaktion für Geringverdiener

Artikel vom 21.02.20 im Nordfriesland Tageblatt

Waffeln essen für den Tierschutz

An den Adventssonntagen wurden beim Fitness-Studio https://www.fitundco.com/ selbstgebackene Protein-Waffeln angeboten - gegen eine Spende an den Tierschutz Niebüll. Heute haben wir und die gut gefüllte Spendendose abgeholt: 104,61€ (und 4 dt. Pfennige)!
Wir sagen "Danke" an die Waffelbäcker und -esser!

Goldstücke

Kleine Katzen lassen einen schnell sbwach werden und -  schwups - hat man ein oder auch zwei solcher Goldstücke zu Hause. Futter und Streu, Näpfe, Kratzbaum zählen zu den ersten Ausgaben. Und dann kommt ja auch noch der Tierarzt. Viele machen sich nicht bewusst, was da alles zusammen kommt. Deshalb hier einmal ein paar Preise:
Flohmittel 5-8 €, Wurmmittel 6-10€, jede Impfung 30€ ( zu Anfang muss 2mal geimpft werden!), die Kastration kostet bei Katzen bis zu 100€, bei Katern bis zu 70€, ein Chip kostet 30-45€. Das heisst also im ersten Lebensjahr fallen allein an Tierarztkosten leicht 250€ an. Jeder sollte sich genau überlegen, ob soviel Geld im Portemonnaie "über" ist. Passiert dann noch ein Unfall oder die Katze hat einen Infekt kommen schnell nochmal 100€ dazu.

Das Geld sollte man als verantwortungsvoller Tierhalter einplanen. Oder aber man schafft sich erst ein Haustier an, wenn die Finanzierung gesichert ist. Keineswegs sollte man sich auf evtl. stattfindende Kastrationsaktionen verlassen. Denn die sind immer durch Spenden finanziert, die mal mehr, mal minder spärlich fliessen.